Founder Lab
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60 Min.
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Einsteiger
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KI-Tools
KI-Code-Review in einem kleinen Team einführen
Du legst fest, wie KI-generierter Code geprüft wird, bevor er in dein Produkt gelangt. Am Ende hast du einen schlanken Review-Ablauf mit Checkliste.
Wann brauchst du das?
Du oder dein Team nutzt KI-Tools zum Programmieren, und Änderungen gehen bisher ohne feste Prüfung live. Besonders sinnvoll, wenn du selbst nicht jede Zeile Code lesen kannst.
Das hast du danach
Du hast einen dokumentierten Review-Ablauf mit Checkliste, der für menschlichen und KI-generierten Code gleichermaßen gilt.
Schritt für Schritt
1. Klär, wo dein Code liegt und wie Änderungen hineinkommen. Ideal ist ein Git-Repository, in das nur über Pull Requests (Änderungsvorschläge zur Prüfung) gemergt wird, nicht per direktem Upload.
2. Aktiviere in deiner Git-Plattform die Regel, dass jede Änderung mindestens eine Freigabe braucht. Das lohnt sich schon bei zwei Personen im Team.
3. Schreib eine Checkliste mit fünf bis sieben Fragen, zum Beispiel: Löst die Änderung das beschriebene Problem? Gibt es Tests? Berührt sie Zugangsdaten oder Kundendaten?
4. Vermerke in jedem Pull Request, ob die Änderung ganz oder teilweise von einer KI stammt. So siehst du, wo du genauer hinschauen solltest.
5. Lass als erste Stufe eine KI-Prüfung laufen, etwa mit einem Coding-Agenten wie Codex, und gib die Ergebnisse als Hinweise an den menschlichen Reviewer. Die KI ersetzt die Freigabe nicht. Sie sortiert nur vor.
6. Halte Änderungen klein. Einen Diff mit wenigen Dateien kannst du ernsthaft prüfen, einen riesigen nicht.
7. Zieh nach zwei Wochen Bilanz: Welche Fehler hat das Review gefunden, welche sind trotzdem durchgerutscht? Passe die Checkliste daran an.
Tools & Vorlagen
– Git-Plattform mit Pull-Request-Funktion (z. B. GitHub oder GitLab)
– KI-Coding-Agent nach Wahl (z. B. Codex)
– Review-Checkliste als einfaches Dokument
Typische Fehler
– Die KI-Prüfung als Freigabe behandeln statt als Vorfilter für den Menschen.
– Zu große Änderungen auf einmal einreichen, sodass niemand sie sauber lesen kann.
– Die Checkliste nie überarbeiten, obwohl sich die Fehlerarten im Team ändern.
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